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Aktuelles aus der IPT

Unser Unternehmen ist angetreten, um einfach gute Arbeit zu machen. Wir merken im Augenblick jeden Tag, dass es Sinn macht, interdisziplinär auf einer Ebene zusammenzuarbeiten, eine stabile Bodenhaftung zu behalten und uns trotzdem konsequent täglich zu fragen, ob es nicht noch ein wenig besser geht.

Hier können Sie sehen, ob wir diesem Anspruch gerecht werden.

Klinikclownin tanzt Walzer mit dem WG-Kavalier | 29.10.2018

Klinikclowns vom Würzburger Verein Lachtränen besuchen WG des IPT - Intensivpflegeteams

 

Überraschte Gesichter und lautes Lachen ernteten die zwei Klinikclowns vom Verein Lachtränen, als sie noch vor ihrer Begrüßung mal so eben auf den Tisch im Wohnzimmer stiegen und sich in ihren bunten Kleidern und mit roter Nase präsentierten. Sofort hatten sie die volle Aufmerksamkeit von den fünf Bewohnern und den Pflegekräften der Würzburger Wohngemeinschaft des IPT – Intensivpflegeteams.

 

„Bei mir besteht alles aus Punkten – daher auch mein Name ,Pünktchen‘“, erklärte eine der Clowninnen, blickte auf ihre gestreiftes Oberteil, stutzte kurz und ergänzte dann: „Ach, das sind nur langgezogene Punkte.“ Spontan, witzig und charmant begeisterten sie jeden einzelnen bei ihrem Besuch.

 

Was jeder Bewohner brauchte

Richtig sportlich wurde es, als sie einen Luftballon ins Spiel brachten und dieser wie bei Volleyball von einem Bewohner zum nächsten befördert wurde. Sichtlich Spaß hatten alle dabei. Die zwei Klinikclowninnen bezogen jeden Einzelnen in ihr Spiel mit ein, ließen kleine Geschichten entstehen, wussten immer genau, was jeder Bewohner brauchte, um lachen zu können. So beklebten sie mit „TÜV-Plaketten“ in Form von bunten Aufklebern alles, was sie erblickten, verteilten ein paar rote Nasen und sangen Lieder gemeinsam mit allen.

 

Strahlende und glückliche Gesichter

Einen Walzer mit dem Kavalier – so nannten sie einen der Bewohner, der besonders galant den Clowninnen gegenüber war – gab es obendrauf. Mit „Muss i denn zum Städtele hinaus“ und roten Stoffherzen verabschiedeten sich die beiden wieder und hinterließen strahlende und glückliche Gesichter.

 

Hinter der bunten Schminke, mehreren Lagen an verschiedenfarbigen Hosen, Strümpfen, Röcken und den großen roten Nasen verbargen sich Tatjana Kapp „Schlawine“ und Franziska Kirchner „Pünktchen“ vom Würzburger Verein Lachtränen. Das so leicht wirkende Clownsspiel erfordert neben viel Einfühlungsvermögen eine künstlerische Ausbildung und regelmäßige Fortbildungen, um das hohe Niveau zu halten, so der Verein Lachtränen. Die Arbeit der Klinikclowns finanziert sich ausschließlich durch Spenden.

Bilder vom Besuch der Klinikclowns

Daumen hoch gab es für den Besuch der Klinkclowns in der Würzburger WG der IPT.

Clownin Schlawine tanzte einen Walzer mit dem Kavalier der WG.

Lautes Lachen ernteten die zwei Klinikclowns, als sie auf den Tisch im Wohnzimmer stiegen.

Neues Pflege-Team in Schweinfurt| 10.10.2018

IPT startet mit neuer Intensivpflege-Wohngemeinschaft

 

Aufregung liegt in der Luft. Nicht mehr lange und die ersten zwei Bewohner ziehen in die neue WG der IPT in Schweinfurt ein. Ein weiterer Meilenstein ist damit für den Intensivpflegedienst geschafft. Nach zweieinhalb Jahren geht damit die zweite IPT-Wohngemeinschaft für Intensivpflege in Betrieb. „Es ist schön, ein neues Team mitzugestalten und von Anfang an dabei zu sein hier in Schweinfurt“, sagt Barbara Betz. „Hier können wir den Grundstein mit legen“, ergänzt Marion Götz.

 

Das neue WG-Team in der Zehntstraße wurde die Tage eingearbeitet, in die Beatmungsmaschinen eingewiesen und hat alles Wissenswerte rund um die neue WG erfahren. Alles ist bestens vorbereitet, damit die zwei neuen Bewohner rund um die Uhr ganzheitlich versorgt werden können.

 

Alles lief reibungslos, auch weil Pflegedienstleiter Bernd Winterlich keine Mühe gescheut hat, alles punktgenau fertig zu bekommen. Er wird das Team die erste Zeit ganz nah begleiten. „Für mich ist damit, Fuß in Schweinfurt zu fassen, ein Meilenstein geschafft“, freut sich Bernd Winterlich und macht einen letzten Check in den Räumlichkeiten. Hier bietet sich auch die Chance, Menschen im Raum Schweinfurt zu Hause zu betreuen, erklärt er. „Es ist eine große Herausforderung. Aber mit diesem motivierten Team, das mit ganzem Herzen bei der Sache ist, wird das super laufen“, ist sich Winterlich sicher, denn: „Ihnen geht es darum, dass es den Bewohnern so gut wie möglich geht.“

 

„Ich freue mich riesig drauf. Hier kann ich mich einbringen“, sagt Marion Götz. Sie und Barbara Betz kommen beide aus der Altenpflege und wissen um die Wichtigkeit der individuellen Bedürfnisse der Bewohner. „Ich gehe mit den Angehörigen ins Gespräch und wir finden zusammen mit den Bewohnern heraus, was ihnen gutut und was sie brauchen“, erklärt Betz.

 

„Ich finde es spannend und aufregend, dass wir jetzt in Schweinfurt starten“, sagt Kerstin Hofmann. Auch sie gehört zum neuen Schweinfurter Team. Die Verbindung zum Würzburger WG-Team bleibt bestehen, erklärt sie, haben doch alle dort bisher gearbeitet. Dennoch ist zu spüren, dass sich alle sehr freuen, hier ein Schweinfurt-Team entstehen zu lassen.

Bilder der IPT-Wohngemeinschaft in Schweinfurt

Das Team der IPT freut sich auf die Bewohner der Schweinfurter Wohngemeinschaft.

Die IPT-Wohngemeinschaft für Intensivpflege in Schweinfurt bietet Platz für acht Bewohner und wird zum neuen Arbeitsplatz für rund 50 Pflegekräfte.

IPT-Luftballons kamen richtig gut an | 24.09.2018

IPT-Intensivpflegeteam bei der Infomeile in Schweinfurt

Überall sah man die orangefarbenen Luftballons bei der Infomeile in Schweinfurt. Mit diesem bunten Geschenk kam das IPT – Intensivpflegeteam richtig gut an bei den Besuchern. Wenige Schritte von der neuen IPT-Wohngemeinschaft für Intensivpflege in der Zehntstraße 15 entfernt präsentierte sich der ambulante Intensivpflegedienst der Schweinfurter Bevölkerung. Über 200 Menschen ließen sich von den Pflegefachkräften Sauerstoffsättigung, Blutdruck und Blutzuckerspiegel messen oder wollten das IPT-Glücksrad drehen.

 

Viele interessante Gespräche ergaben sich den ganzen Tag über und die Besucher verweilten gerne beim IPT-Intensivpflegeteam. „Es war uns eine große Freude, die Menschen zu beraten“, sagte Pflegedienstleiter Bernd Winterlich. Zwölf Mitarbeiter der IPT widmeten sich jedem interessierten Besucher und klärten über die gemessenen Werte auf, beantworteten Fragen über die außerklinische Intensivpflege und erzählten von ihrer Arbeit. „Nachdem wir in Schweinfurt vor kurzem unsere neue Wohngemeinschaft für Intensivpflege eröffnet haben, war es eine schöne Gelegenheit, uns als Pflegedienst und auch die Intensivpflege der Bevölkerung vorzustellen“, erklärte der Pflegedienstleiter.

 

Ein weiterer Anziehungspunkt stellte das bunte IPT-Glücksrad dar. Jeder wollte es mal drehen. Kugelschreiber, Tassen, Blöcke, Buttons und vieles mehr winkten hier als Gewinne. Der Lieblingspreis der Kinder waren die Orange leuchtenden IPT-Luftballons, die man überall sehen konnte. Auch hierbei ergaben sich viele interessante Gespräche mit den Bürgern. „Mit den Menschen vor Ort direkt in Kontakt zu kommen, war sehr schön und bereichernd“, sagte Winterlich. Dem IPT-Team hat es sehr viel Spaß gemacht.

Beim IPT-Glücksrad konnten die Besucher tolle Preise gewinnen - und es entstanden schöne Gespräche mit den interessierten Bürgern.

Die Mitarbeiter der IPT widmeten sich jedem Besucher. Über 200 Menschen ließen sich von den Pflegefachkräften Sauerstoffsättigung, Blutdruck und Blutzuckerspiegel messen.

Ein großartiges Team| 23.07.2018

IPT eröffnet Intensivpflege-WG mitten in Schweinfurt

Freudestrahlend zerschnitten die Geschäftsführer Gabi Schuster und Dr. Tim Stelzer das rote Band und eröffneten damit die neue Wohngemeinschaft für Intensivpflege in der Zehntstraße in Schweinfurt. „Wir freuen uns sehr, dass wir nun die zweite WG nach Würzburg in Betrieb nehmen und nun auch in Schweinfurt Intensivpflegebedürftigen ein würdiges und selbstbestimmtes Leben ermöglichen können“, sagte Tim Stelzer bei seiner Eröffnungsrede und richtete seine Worte an das Pflegeteam: „Vielen Dank an jeden einzelnen für euch. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen. Ihr seid ein großartiges Team.“

 

Auf 360 Quadratmetern sind in der Innenstadt Schweinfurts acht großzügig geschnittene Zimmer entstanden. Die WG wird für die Bewohner ein neues Zuhause sein, in dem sie miteinander ihr Leben selbst gestalten und dabei von den Spezialisten der IPT unterstützt werden. Ein Pflegeschlüssel von 1 zu 2,5 garantiert eine individuelle Rund-um-Pflege der Bewohner. Rund 50 Pflegekräfte werden hier bei Vollbelegung der WG arbeiten.

 

Rund 60 Menschen feierten zusammen mit dem Team der IPT die Eröffnung – darunter auch Schweinfurts zweite Bürgermeisterin Sorya Lippert, die Stadträte Dagmar Bebersdorf, Dr. Reginhard von Hirschhausen, Stefan Wegert und Frank Firsching sowie zahlreiche Ärzte, Nachbarn und interessierte Gäste. Die Pflegekräfte und die Geschäftsführer nahmen sich für jeden Gast viel Zeit, zeigten die Räumlichkeiten der neuen WG und beantworteten Fragen. Jeder war zu diesem Tag der offenen Tür in der WG willkommen. Diakon Thomas Weiss aus Bergrheinfeld segnete die Räumlichkeiten.

 

Die herzlichsten Grüße von Oberbürgermeister Sebastian Remelé überbrachte die zweite Bürgermeisterin Sorya Lippert. „Wir sind stolz, dass solche Spezialisten eine Chance haben, sich hier anzusiedeln.“ Da sie den Vater des Pflegedienstleiters Bernd Winterlich kenne und schätze, weiß sie, dass bei der IPT ein guter Geist herrsche, sagte sie strahlend.

 

„Das, was Sie hier machen, ist mehr als ein Ersatz für weggebrochenes familiäre Netzwerk“, bekräftigte die Bürgermeisterin in ihrem Grußwort. Angesichts der demografischen Entwicklung halte sie das Konzept für sehr wichtig. „Ihr Mut, ein solches Angebot zu erfinden, nämlich eine Kombination von ambulanter Intensivpflege und medizinisch-therapeutischer Versorgung – was den Menschen ermöglicht, was unsere diversifizierte und hochtechnologisierte medizinische Welt gar nicht mehr kann – nämlich Dinge ganzheitlich zu denken und Kopf und Herz zusammenzusehen“, gratulierte sie den IPT-Geschäftsführer in ihrem Grußwort und bestätigte nochmals: „Das ist ein richtig schönes Angebot für die Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind.“

 

Die barrierefreie Wohngemeinschaft liegt in der Innenstadt Schweinfurts und in unmittelbaren Nähe zum Marktplatz. Ein idealer Standort, sind es so nur kurze Wege zu Ärzten, Apotheken und Geschäften und vor allem zum bunten Leben in Schweinfurt. „Wir unterstützen unsere Klienten darin, am Leben soweit wie möglich teilzunehmen. Und eine belebte Innenstadt wie Schweinfurt mit all seinen Festen, Geschäften und der Gastronomie bietet eine hohe Lebensqualität für die zukünftigen Bewohner“, sagt der Pflegedienstleiter Bernd Winterlich.

 

„Die Mitarbeiter haben Zeit, um sich um die Bewohner zu kümmern. Fachlich sind die Anforderungen hoch, was uns allen die Möglichkeit gibt, unser Können wirksam einzusetzen. Dies ist eine Aufgabe, die Spaß macht, uns fachlich und menschlich fordert und unserem Team die Grundlagen gibt, um jeden Tag einfach gute Arbeit zu machen“, sagte Tim Stelzer.

Bilder von der Eröffnungsfeier

Video von der Eröffnungsfeier

Gabi Schuster und Dr. Tim Stelzer durchschneiden das Band und eröffnen damit die IPT-Wohngemeinschaft in Schweinfurt.

Bunt, fröhlich, frisch zeigt sich die neue Wohngemeinschaft.

Bernd Winterlich erklärt zusammen mit Stephan Wacker der zweiten Bürgermeisterin Sorya Lippert das Krankenpflegebett.

Erstklassige Leistung | 03.08.2018

Die IPT unterstützt Pflegekräfte bei Fort- und Weiterbildungen

 

Die herzlichsten Glückwünsche an Ramona Siedler für ihre erstklassige Leistung. Mit Bestnote hat die 29-jährige Pflegefachkraft die Weiterbildung zur PDL in Einrichtungen der Pflege und für ältere Menschen absolviert. In 460 Stunden erweiterte sie neben ihrer Arbeit bei der IPT seit Herbst hierbei ihr Wissen über Personalführung, Pflegewissenschaft, Sozialrecht, Controlling und viele weiteren Themen. Damit hat sie nun den ersten von zwei Teilen abgeschlossen.

 

„Es war eine extrem spannende Zeit“, erklärte Siedler freudestrahlend bei der Zeugnisübergabe beim Institut Fernblick in Nüdlingen. „Ich verstehe jetzt die Zusammenhänge, die im Hintergrund eines Pflegedienstes oder einer Tagespflege laufen, viel besser“, sagte die glückliche Absolventin.

 

An die IPT gerichtet fügte sie noch hinzu: „Danke euch für die große Unterstützung, indem ihr bei der Dienstplanung so viel Rücksicht auf mich genommen habt und natürlich auch, dass ihr mir die Weiterbildung finanziell möglich gemacht habt.“

Ramona Siedler hat erfolgreich die Weiterbildung zur PDL in Einrichtungen der Pflege und für ältere Menschen bestanden.

Ein großartiger Tag mit der IPT | 24.06.2018

Intensivpflegeteam stellt sieben Staffeln beim Würzburg Triathlon

Einen großartigen Tag erlebten die Mitarbeiter des IPT – Intensivpflegeteams und des Therapiezentrums bei ihrem Mitarbeitersommerfest am Erlabrunner Badesee. Rund 60 Mitarbeiter mit Familie und Freunden verbrachten einen großartigen Nachmittag. Aber bevor gefeiert wurde, gaben sie erst mal alles beim 12. Würzburg Triathlon.


Zusammen stellten die Mitarbeiter ganze sieben Staffeln und absolvierten die olympischen Strecken: 1,5 Kilometer Schwimmen, 38 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen. Unterstützt wurden die IPT-Mitarbeiter vom Therapiezentrum am Theater, Arztkollegen von Tim Stelzer, von der Tauchschule Active Diving und weiteren Unterstützern. „Es ist so ein großartiges Gefühl, ins Ziel zu kommen und zu wissen, ich es habe es geschafft“, sagte IPT-Geschäftsführerin Gabi Schuster. Und dieses Gefühl hatten sicher aller Athleten. Freudestrahlend liefen die Staffeln zusammen ins Ziel ein und zeigten danach stolz ihren Medaillen.


Sie hatten es sich redlich verdient, sich es beim anschließenden Grillfest am Badesee schmecken zu lassen. Dort hatte bereits Bernd Winterlich, PDL der IPT, den Grill angeworfen. Die Chefs hatten groß aufgefahren mit Essen, Getränken, Pavillon, inklusive Auf- und Abbau, um den Mitarbeitern einen schönen Tag zu schenken. Einige Mitarbeiter steuerten leckeren Kuchen und Salate bei und alle genossen den Tag am See.


Die glücklichen Athleten: Gerlinde Harth, Franziska Greis, Thorsten, Stefan Hublitz, Markus Müller, Corina Wecklein, Margarete Kotulla, Guido Hetzer, Susanne Schaub, David Wenzel, Andreas Bepperling, Manfred Hack, Hermann Holmgrün, Constanze Söldner, Paule Brinkmann, Tommy Müller, Noemi Böcker, Nicole Waldmann, Jannis Rothe

Die glücklichen Athleten.

Lange Schlangen am Stand der IPT | 18.06.2018

IPT-Intensivpflegeteam beim Gesundheitstag in Würzburg

Immer wieder bildeten sich lange Besucherschlangen vor dem Stand des IPT – Intensivpflegeteams beim Würzburger Gesundheitstag. Über 200 Menschen ließen sich von den Pflegefachkräften des Intensivpflegeteams Sauerstoffsättigung, Blutdruck und Blutzuckerspiegel messen, wollten das IPT-Glücksrad drehen oder sich schminken lassen.

Viele interessante Gespräche ergaben sich den ganzen Tag über und die Besucher verweilten gerne beim IPT-Intensivpflegeteam. „Wir hatten viel Spaß, die Menschen zu beraten und über unsere Arbeit aufzuklären“, sagte Pflegedienstleiter Bernd Winterlich. 13 Mitarbeiter der IPT widmeten sich jedem interessierten Besucher und klärten über die gemessenen Werte auf, beantworteten Fragen über die außerklinische Intensivpflege und erzählten von ihrer Arbeit. „Es war eine schöne Gelegenheit, uns als Pflegedienst und auch die Intensivpflege der Bevölkerung in Würzburg vorzustellen“, erklärte Bernd Winterlich.

Ein weiterer Anziehungspunkt stellte das bunte IPT-Glücksrad dar. Jeder wollte es mal drehen. Kugelschreiber, Taschen, Tassen, Blöcke, Buttons und vieles mehr winkten hier als Gewinne. Der Lieblingspreis der Kinder waren die Orange leuchtenden IPT-Luftballons, die man immer wieder in der Domstraße sehen konnte. IPT-Pflegefachkraft Anna Müller schminkte Groß und Klein und auch hier bildeten sich immer wieder Schlangen an wartenden Menschen.

Bunten Besuch statteten zwei Clowninnen dem Stand der IPT ab. Hinter der bunten Schminke und den roten Nasen verbargen sich die Chanson-Sängerin Silvia Kirchhof als Clownin „Machnix“ und die Krankenschwester Tatjana Kapp als Clownin „Schlawine“. Die Klinikclowns vom Würzburger Verein Lachtränen besuchen Kinder und Erwachsene unter anderem in Kliniken und Seniorenheimen, um mit ihnen gemeinsam Spaß und Freude zu erleben. Anfang des Jahres machten sie mit ihrem Besuch den Bewohnern der IPT-Wohngemeinschaft eine riesige Freude. Dafür sammelte nun die IPT an ihrem Stand Spenden für die Klinikclowns Lachtränen: 110 Euro kamen an Spenden zusammen.

Das IPT-Team an seinem Stand beim Würzburger Gesundheitstag. Über 200 Menschen ließen sich von den Pflegefachkräften des Intensivpflegeteams Sauerstoffsättigung, Blutdruck und Blutzuckerspiegel messen.

Die Mitarbeiter der IPT widmeten sich jedem interessierten Besucher und klärten über die gemessenen Werte auf, beantworteten Fragen über die außerklinische Intensivpflege und erzählten von ihrer Arbeit.

Gepflegtes Wohnen bald auch im Zentrum von Schweinfurt | 15.04.2018

IPT eröffnet weitere Wohngemeinschaft für Menschen mit Hilfebedarf beim Atmen im Sommer

 

Beim Atmen Hilfe zu benötigen, ist eine Herausforderung – für die betroffenen Menschen, ihre Familien und auch für die Pflege dieser Menschen. Eine Möglichkeit, in dieser Situation eine bestmögliche Lebensqualität zu erreichen sind Wohngemeinschaften, die speziell für Menschen mit diesen Herausforderungen konzipiert und eingerichtet werden und wo sie umgeben und unterstützt sind von spezialisierten Pflegekräften, die für diese anspruchsvolle Arbeit besonders ausgebildet und vorbereitet sind. Eine solche Wohngemeinschaft startet nun im Sommer 2018 mit Hilfe des IPT - Intensivpflegeteams aus Würzburg im lebendigen Zentrum von Schweinfurt.

 

Die barrierefreie Wohngemeinschaft liegt in der Innenstadt Schweinfurts und in unmittelbaren Nähe zum Marktplatz. Ein idealer Standort, sind es so nur kurze Wege zu Ärzten, Apotheken und Geschäften und vor allem zum bunten Leben in Schweinfurt. Auf dem Marktplatz finden immer wieder Veranstaltungen statt. „Wir unterstützen unsere Klienten darin, am Leben soweit wie möglich teilzunehmen. Und eine belebte Innenstadt wie Schweinfurt mit all seinen Festen, Geschäften und der Gastronomie bietet eine hohe Lebensqualität für die zukünftigen Bewohner“, sagt der Pflegedienstleiter Bernd Winterlich.

 

Neues Zuhause

 

Auf 400 Quadratmetern entstehen hier zurzeit acht großzügig geschnittene Zimmer. Die WG wird für die Bewohner ein neues Zuhause sein, in dem sie miteinander ihr Leben selbst gestalten und dabei von den Spezialisten der IPT unterstützt werden. Ein Pflegeschlüssel von 1 zu 2,5 garantiert eine individuelle Rund-um-Pflege der Bewohner.

 

„Unser Team ist unser größter Wert“ berichtet Dr. med. Tim Stelzer, HNO-Arzt und Geschäftsführer der IPT. „Die Mitarbeiter haben Zeit, um sich um die Bewohner zu kümmern. Fachlich sind die Anforderungen hoch, was uns allen die Möglichkeit gibt, unser Können wirksam einzusetzen. Dies ist eine Aufgabe, die Spaß macht, uns fachlich und menschlich fordert und unserem Team die Grundlagen gibt, um jeden Tag einfach gute Arbeit zu machen.“

 

Auf Augenhöhe arbeiten

 

„Damit sich die Bewohner und Mitarbeiter wohlfühlen, gibt es nicht nur helle und großzügig geschnittene Räume, sondern auch ein speziell für die Wohnung vom Fachmann konzipiertes Licht- und Farbkonzept“, erklärt der Pflegedienstleiter Bernd Winterlich. Pflegekräfte, Ärzte und Therapeuten arbeiten auf Augenhöhe zusammen, um für die Bewohner das Bestmögliche zu erreichen.

 

Zurzeit werden Wände hochgezogen, Löcher gestopft und Kabel neu verlegt. Seit Herbst des vergangenen Jahres erfolgt der aufwendige Umbau der Räumlichkeiten. Die Wohnung wird ein großes Pflegebad und zwei behindertengerechte Duschen besitzen. Dazu wird es ein Wohnzimmer und eine große Wohnküche geben.

 

Auch die Hausfassade bekommt einen neuen Anstrich. Parkplätze in den Parkhäusern in unmittelbarer Nähe erleichtern den Angehörigen ihre Besuche. Ein Aufzug, der für Rollstühle geeignet ist, wird extra neu installiert und verbindet die WG direkt und unkompliziert mit dem Leben in der Fußgängerzone der quirligen Hafenstadt am Main.

Zukunft findet statt in Schweinfurt – jetzt auch für Menschen mit Hilfebedarf beim Atmen und das Team der IPT.

Mitten im Umbau

Beim Umbau der neuen Intensivpflege-Wohngemeinschaft der IPT in Schweinfurt werden Wände hochgezogen, Löcher gestopft und Kabel neu verlegt.

Auf der Baustelle in Schweinfurt wird noch kräftig gearbeitet. Auf 400 Quadratmetern entstehen hier zurzeit acht großzügig geschnittene Zimmer für Intensivpflegebedürftige.

Die Wohngemeinschaft in Schweinfurt bietet helle und großzügig geschnittene Räume für die zukünftigen Bewohner. Und sie liegt in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz.

„Ich freue mich drauf, wenn ich mehr machen darf“ | 21.03.2018

Melanie Schraut ist die erste Altenpflegeschülerin bei der IPT

 

„Ich habe mich hier gleich wohl gefühlt. Alle nehmen sich Zeit für mich und leiten mich an“, sagt Melanie Schraut über ihre ersten sechs Monate als Auszubildende beim IPT – Intensivpflegeteam. Sie macht eine Ausbildung zur Altenpflegefachkraft und ist damit die erste Schülerin für den Würzburger Pflegedienst.

 

Die 24-Jährige hatte bereits Erfahrungen in der Pflege, denn zuvor hat sie bei HALMA e.V. die einjährige Ausbildung zur Altenpflegefachhelferin absolviert. Über die Schule hat sie dann erfahren, dass eine Weiterqualifizierung als Altenpflegefachkraft möglich ist und zwar unter anderem bei der IPT.

 

So begann sie im Herbst ihr Altenpflegeausbildung bei der IPT. „Mir gefällt es hier richtig gut, besonders die familiäre Atmosphäre schätze ich sehr“, erklärt Melanie Schraut. Im ersten Ausbildungsjahr kümmert sie sich um die Grundpflege und darf sich bei der Beschäftigung der Bewohner einbringen. „Ich freue mich drauf, wenn ich mehr machen darf“, sagt die Schülerin. Als Schülerin durchläuft sie neben dem ambulanten Bereich, den sie bei der IPT absolviert, auch den stationären Bereich, also in einem Altenheim, einer Reha-Einrichtung oder einem Krankenhaus.

 

Zweimal die Woche hat sie Unterricht und arbeitet circa drei Schichten pro Woche. Die Zwölf-Stunden-Schichten, die bei der IPT als 24-Stunden-Pflegedienst normal sind, empfindet sie als Vorteil, da sie so öfter auch mal einen Tag frei hat, den sie zur Vorbereitungen für die Schule nutzt. Die IPT-Wohngemeinschaft bietet hierbei ein ideales Umfeld zum Lernen, da stets genug Fachkräfte vor Ort sind, die sich um die Schülerin kümmern. Die anspruchsvolle Arbeit von Intensivpflegebedürftigen bietet außerdem ein interessantes und spannendes Aufgabenfeld für Pflegekräfte.

 

„Man tut was Wichtiges und es erfüllt mein Leben"

Zur Pflege kam Melanie Schraut, als ihre Großmutter vor einigen Jahren an Demenz erkrankte und sie die Krankheit verstehen wollte und ihr Interesse für die Pflege geweckt wurde. Ein Freiwilliges Soziales Jahr folgte im Krankenhaus, was ihr sehr gut gefallen hat. „Ich fühlte mich durch die Arbeit gebraucht. Man tut was Wichtiges und es erfüllt mein Leben“, sagt die 24-Jährige.

 

Ihr Tipp für Menschen, die sich für einen Job in der Pflege interessieren, hat sie daher auch: „Auf jeden Fall sollte man ein Praktikum machen, um zu schauen, ob das was für einen ist. Man sollte viel ausprobieren und sich für den richtigen Betrieb entscheiden, denn es ist schade, wenn der erste Eindruck ein schlechter ist und einen von diesem Weg wieder abbringt.“

 

Ausbildung bei der IPT

Bei der IPT gibt es die Möglichkeit, eine Ausbildung zur Altenpflegefachkraft und zur Pflegefachhelfer zu machen. Den schulischen Teil der Ausbildung übernehmen HALMA, Juliusspital oder das BFZ, die alle drei Kooperationspartner der IPT sind. Die Schüler der Pflegefachhelferausbildung können den praktischen Teil komplett bei der IPT in der ambulanten Intensivpflege absolvieren. Die angehenden Altenpflegefachkräfte brauchen zusätzlich noch 600 Stunden stationäre Erfahrung, die sie in einem selbst gewählten Altenpflegeheim ableisten.

 

Paten begleiten neue Mitarbeiter

Paten für neue Mitarbeiter Bei der IPT übernimmt den „Unterricht“ Corina Wecklein. Wie man das Wissen gut vermittelt, weiß die Praxisanleiterin. Die 30-Jährige hat eine Mentoren-Ausbildung gemacht und wurde hierfür speziell geschult. Sie leitet zudem die Einarbeitungsgruppe der IPT. Hier treffen sich die Paten, die die Einarbeitung und Begleitung neuer Mitarbeiter übernehmen. Das Ganze koordiniert Corina Wecklein. Pflegevisiten und regelmäßige Mitarbeitergespräche runden die umfassende Einarbeitung bei der IPT ab. „Wir sind gut aufgestellt und wollen eine solide und vollumfängliche Ausbildung im ambulanten Intensivpflegebereich anbieten“, erklärt die Praxisanleiterin Wecklein.

 

Voraussetzung für einen Ausbildungsplatz zur Altenpflegefachkraft ist die gesundheitliche Eignung für den Beruf. Schulisch müssen Interessenten einen Realschulabschluss oder einen gleichwertigen mittleren Bildungsabschluss vorweisen. Wer bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung mitbringt, dem reicht auch der Hauptschulabschluss. Heilerziehungspfleger können bei Eignung das dritte Lehrjahr der Altenpflegefachkraft machen und so die Ausbildung um zwei Jahre verkürzen.

Melanie Schraut (links) wird von Gesundheits- und Krankenpflegerin Ramona Siedler bei der Pflegedokumentation angeleitet. Sie ist die erste Altenpflegeschülerin beim IPT – Intensivpflegeteam in Würzburg. In der Würzburger Wohngemeinschaft hat sie ein ideales Umfeld zum Lernen.

Corina Wecklein, die Leiterin der Einarbeitungsgruppe, und Teamleiterin Constanze Söldner besprechen zusammen die Einarbeitung an der Tracheostoma-Übungspuppe.

Das IPT-Pflegeteam bei einer Einweisung in der Würzbuger WG.

Als Sozialbetreuer in der außerklinischen Intensivpflege | 12.03.2018

Die IPT war zu Besuch an der BFS in Schweinfurt

 

Wohnen wie zuhause, wenn Menschen Hilfebedarf beim Atmen haben? Mit diesem Thema beschäftigten sich die Schüler der BFS für Sozialepflege am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel in Schweinfurt, als Bernd Winterlich vom IPT – Intensivpflegeteam zu Gast war. Der Pflegedienstleiter besuchte zusammen mit seiner Stellvertreterin Nicole Waldmann und der Sozialbetreuerin Diana Apinis die Klasse Soz 11b und klärte über die außerklinsiche Intensivpflege auf.

 

Die IPT bietet in ihrer Wohngemeinschaft ganzheitliche Betreuung für Menschen, die auf Grund Ihrer Erkrankung einen Luftröhrenschnitt haben und teilweise abhängig von einem Beatmungsgerät sind. Auf diese Weise ermöglicht die IPT den Betroffenen ein alltagsnahes Leben in familiärer Atmosphäre – und verbessert so ihre Lebensqualität.

 

Für Sozialbetreuer stellt dies ein interessantes Berufsfeld dar, denn sie unterstützen die Bewohner darin, ihr Leben so lebenswert wie nur möglich zu gestalten. Sie organisieren zusammen mit ihnen ihren Alltag und bieten verschiedene Beschäftigungen an. Außerdem gehört zu ihren Aufgaben die Fachkräfte in der Grundpflegepflege zu unterstützen und die hauswirtschaftliche Versorgung sicherzustellen. sich um alles, was im Haushalt zu erledigen ist, zu kümmern.

Bernd Winterlich, Nicole Waldmann und Diana Apinis vom IPT - Intensivpflegeteam.

„Wir beide haben eine klare Vision für unsere Unternehmen“ | 16.02.2018

Steuerkanzlei Wirsching ist neuer Partner der ITP – Intensivpflegeteam GmbH

 

Orientierung an Werten, nachhaltiges und effizientes Arbeiten sowie Datensicherheit nennt IPT-Geschäftsführerin Gabi Schuster ihre Beweggründe, sich für die Steuerkanzlei Wirsching in Höchberg zu entscheiden. Die Kanzlei ist seit kurzem neuer Partner der IPT – Intensivpflegeteam GmbH.

 

„Wir haben uns für die Kanzlei entschieden, weil wir glauben, mit Sabine Wirsching jemanden gefunden zu haben, der eine ganz klare Vision fürs eigene Unternehmen hat, werteorientiert denkt und arbeitet und bei dem deutlich zu spüren ist, dass Effizienz und Sicherheit im Fokus der gemeinsamen Prozessgestaltung liegt“, erklärt die Gabriele Schuster und ergänzt: „Wir beide haben eine klare Vision für unsere Unternehmen.“

 

Die Steuerkanzlei Wirsching ist im Qualitätsmanagement zertifiziert und lebt eine Fehlerphilosophie, die der des IPT – Intensivpflegeteams sehr nahe kommt, was Gabriele Schuster besonders am Herzen liegt. Bei der IPT ist die Personalmanagerin und Controllerin Marion Haug für die Finanzen zuständig und arbeitet nun der Steuerkanzlei zu. „Ich glaube, wir sind bei der Kanzlei Wirsching sehr gut aufgehoben“, sagte Marion Haug nach der ersten Zusammenarbeit.

 

Die Steuerberaterin Sabine Wirsching eröffnete 2004 ihre eigene Kanzlei und vertritt seitdem zusammen mit ihrem Team Privat- und Geschäftskunden in allen finanziellen Belangen. Die Kanzlei, die bereits dreimal mit dem DStV-Siegel ausgezeichnet wurde, fungiert außerdem als DATEV-Referenz in Sachen Lohn und bietet durch das Rechenzentrum in Nürnberg absolute Datensicherheit. Weitere Infos unter: http://steuerkanzlei-wirsching.de/

 

Die IPT freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Steuerberaterin Sabine Wirsching

Ein Tänzchen mit dem Pflegedienstleiter | 29.01.2018

Klinikclowns vom Würzburger Verein Lachtränen zu Besuch in der WG des IPT - Intensivpflegeteams

 

„Sie sind ja ganz schwarz angezogen“, sprach Clownin Machnix Pfarrer Jürgen Dolling an und zückte aus ihrer großen Tasche, in der sich Unmengen von Krimskrams zu sammeln schien, einen bunten Stoff-Schmetterling und reichte ihn dem Mann in Schwarz mit den Worten: „Sie brauchen ein bisschen Farbe.“ Mit viel Gelächter begannen die Klinik-Clowninnen ihren Besuch in der Wohngemeinschaft des IPT – Intensivpflegeteams in Würzburg.

 

Glücksmoment

Hinter der bunten Schminke, mehreren Lagen an verschiedenfarbigen Hosen, Strümpfen, Röcken und den großen roten Nasen verbergen sich die Sozialpädagogin Ulrike Sommermann „Schnipsel“ und die Chanson-Sängerin Silvia Kirchhof „Machnix“, die als Klinikclowns vom Würzburger Verein Lachtränen Kinder und Erwachsene unter anderem in Kliniken und Seniorenheimen besuchen, um mit ihnen gemeinsam Spaß und Freude zu erleben. Mit jedem Menschen, den sie in ihr Spiel einbeziehen, entsteht eine neue Geschichte – und vielleicht sogar ein Glücksmoment, erklären sie.


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„Ich habe immer davon geträumt, dass so etwas möglich ist."

Bernd Winterlich, Pflegedienstleiter

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Und das ist ihnen in der Intensivpflege-WG der IPT wahrlich gelungen. Denn noch viele Tage danach ist der Clownsbesuch bei den fünf Bewohnern, ihren Angehörigen und den Pflegekräften Thema. Mit Wortwitz und jeder Menge Liedern begeisterten sie das WG-Publikum. Besonders ein Bewohner, ein älterer Herr, hat es den beiden Clownsdamen dabei angetan. Mit seinem charmanten Blick hat er Clownin Schnipsel sogar ein Liebesversprechen entlockt.

 

Kontakt zu den Bewohnern

Mit viel Gefühl gingen sie auf jeden der Bewohner ein und entwickelten mit ihnen kleine Szenen. Dabei präsentierten sie Kartentricks, Zauberkunststücke und etliche bekannte Lieder. Luftballons, Seifenblasen und eine kleine Tröte, mit der Machnix einige Lieder begleitete, dienten ihnen als Werkzeuge, um Kontakt zu den Bewohnern aufzubauen. Dabei begeisterten sie nicht nur die Bewohner, sondern auch die anwesenden Mitarbeiter der IPT. So ließ sich Teamleiterin Constanze Söldner zum lauten Mitsingen hinreißen und Bernd Winterlich legte sogar ein flottes Tänzchen mit Clownin Machnix hin.

 

Zu Tränen gerührt

ich so sehr, dass wir unseren Klienten dies bieten können“, sagte Winterlich, den der Besuch zu Tränen rührte. Er war es auch, der den Kontakt zum Verein Lachtränen aufgebaut hat. Das so leicht wirkende Clownsspiel erfordert neben viel Einfühlungsvermögen eine künstlerische Ausbildung und regelmäßige Fortbildungen, um das hohe Niveau zu halten, erklärt Ulrike Sommermann. Die Arbeit der Klinikclowns finanziert sich ausschließlich durch Spenden.

„Ich habe immer davon geträumt, dass so etwas möglich ist. Das ist etwas ganz Besonderes und ich freue mich so sehr, dass wir unseren Klienten dies bieten können“, sagte Winterlich, den der Besuch zu Tränen rührte. Er war es auch, der den Kontakt zum Verein Lachtränen aufgebaut hat. Das so leicht wirkende Clownsspiel erfordert neben viel Einfühlungsvermögen eine künstlerische Ausbildung und regelmäßige Fortbildungen, um das hohe Niveau zu halten, erklärt Ulrike Sommermann. Die Arbeit der Klinikclowns finanziert sich ausschließlich durch Spenden.

Mit viel Gefühl gingen die Clowninnen auf jeden der Bewohner ein.

Mit Wortwitz und jeder Menge Liedern begeisterten sie das WG-Publikum.

Clownin Schnipsel zeigte zusammen mit Pflegedienstleiter Bernd Winterlich eine spaßige Szene für die Bewohner.

Eine Wundexpertin und eine Fachkraft für außerklinische Beatmung bereichern das Intensivpflegeteam | 29.12.2017

Zwei Mitarbeiterinnen absolvieren erfolgreich Weiterbildungen

 

Ganz überrascht zeigten sich die Altenpflegerin Christina Kiss und die Krankenschwester Andrea Eckstein, als die Teamleiterin Constanze Söldner sie zu sich rief und ihnen jeweils eine Orchidee überreichte. Der Anlass dafür war, dass sich beide in ihrer Freizeit weiterqualifiziert haben. „Es ist es etwas Besonderes, dass ihr euch spezialisiert und euer Wissen vertieft“, sagte Constanze Söldner. Mit großem Lob bedankte sie sich zusammen mit der stellvertretenden Pflegedienstleiterin Nicole Waldmann bei den beiden für ihr großes Engagement.

 

Die examinierte Altenpflegerin Christina Kiss hat sich mit dem Basiskurs Beatmung nun speziell für die außerklinische Betreuung von Intensivpatienten weiterqualifiziert. Denn neben einer hohen fachlichen Kompetenz in der Grund- und Behandlungspflege wird spezielles Fachwissen für die Intensivpflege von beatmeten Patienten benötigt. Für die Weiterbildung begab sie sich sogar nach Bamberg und investierte so auch ihre Freizeit. „Es war sehr interessant und ich habe viel gelernt“, sagte Kiss.

 

Ebenso bereichernd fand die examinierte Krankenschwester Andrea Eckstein wiederum ihre Weiterbildung zur Wundexpertin. Absolviert hat sie diese bei einem Sanitätshaus in Kitzingen. Eine qualifizierte Wundversorgung vor allem chronischer und schmerzender Wunden hilft, die Lebensqualität der Bewohner in der Würzburger WG zu verbessern. Eckstein lernte neue wirksame Therapieverfahren kennen und welche Medizinprodukte und Arzneimittel Möglichkeiten zur Optimierung der Wundbehandlung sowie zur Verkürzung von Therapieverläufen bieten.

 

Die IPT unterstützt Mitarbeiter bei ihren Weiterbildungen, indem sie die kompletten Kosten übernimmt. Darüber hinaus legt die IPT größten Wert auf eine hohe fachliche Kompetenz ihrer Mitarbeiter.

IPT-Teamleiterin Constanze Söldner (links) und die stellvertretende PDL Nicole Waldmann (rechts) beglückwünschen in der IPT-Wohngemeinschaft in Würzburg Andrea Eckstein und Christina Kiss zu ihren erfolgreichen Weiterbildungen.

Ein Job, der zufrieden macht | 13.11.2017

IPT eröffnet erste Intensivpflege-WG in Würzburg

 

Rockmusik tönt aus dem großen Fernseher im Aufenthaltsraum – auf Wunsch von Herrn S., der seit kurzem der vierte Bewohner in der Wohngemeinschaft ist. In seinem Zimmer hängen Fotos seiner beiden kleinen Nichten an der Wand, es liegen Magazine und Bücher auf einem Tischchen. Seine Schwester hat ihm geholfen, das Zimmer so einzurichten, wie er es mag. Nur die Beatmungsmaschine neben seinem Bett und die Flasche mit Desinfektionsmittel an der Tür erinnern daran, dass das keine gewöhnliche WG ist, sondern eine für Intensivpflege.

 

Hier leben zurzeit vier Personen, die aufgrund von Erkrankungen oder Unfall Hilfe beim Atmen brauchen und daher eine 24-Stunden-Versorgung durch einen Pflegedienst benötigen. Die Versorgung übernimmt das IPT-Intensivpflegeteam, das hier mit zwei Fachkräften und einer Pflegehelferin pro Schicht vor Ort ist und das rund um die Uhr. Die WG, in die sich bis zu sieben Personen einmieten können, gibt es erst seit Sommer und ist die erste ihrer Art in der Stadt und die dritte im Landkreis Würzburg.

 

Als Alternative gebe es für diese Menschen eine 1:1-Versorgung zu Hause. Doch viele haben nicht die passenden Räumlichkeiten zu Hause, um Pflegebett und Pflegebad unterzubringen. Außerdem gestaltet sich der soziale Austausch mit anderen meist schwierig. Anders hier: Die IPT nennt dieses Konzept „Gepflegtes Wohnen“ und meint damit, dass die Bewohner hier in einem individuell eingerichteten Zimmer ein Zuhause gemeinsam mit anderen haben und über ihren Alltag selbstbestimmt entscheiden können.

 

„Wir kümmern uns um alle ihre Bedürfnisse“

Soweit es ihr Wohlbefinden zulässt, verbringen die Bewohner Zeit zusammen im großen Aufenthaltsraum, der mit seiner Einrichtung, dem warmen Licht und den großen Bildern eher wie ein Wohnzimmer wirkt. Die Atmosphäre wirkt entspannt. Die Pflegekräfte scherzen miteinander, tauschen Informationen aus und dokumentieren fleißig, wenn sie nicht gerade einer pflegerischen Tätigkeit nachgehen. Zu ihren Aufgaben gehören die tägliche Pflege, Lagerung und Mobilisierung ebenso wie die Ernährung über eine Sonde, Verbandswechsel, bei Bedarf Schlucktraining, das Pflegen der Atmungswege und angeleitet von Therapeuten logopädische und ergotherapeutische Übungen. „Wir kümmern uns um alle ihre Bedürfnisse“, erklärt die Krankenschwester und Teamleiterin Constanze Söldner „und ihr Wohl steht an erste Stelle.“

 

Sie lieben ihre Arbeit, sie helfen gerne und gehen darin auf. Und sie alle hatten eine klare Vorstellung davon, wie sie arbeiten möchten. Nach Stationen unter anderem im Krankenhaus, im Alten- und Pflegeheim, gelangten sie alle zur ambulanten Intensivpflege. „Hierin hatte ich die größte Hoffnung, Zeit für den Patienten zu haben, mit ihnen reden zu können und die Pflege so umzusetzen, wie ich es mal gelernt habe“, erklärt Krankenpfleger Sebastian Barnickel „und hier habe ich das so vorgefunden, wie ich es mir vorgestellt habe.“

 

Einer der wichtigsten Faktoren ist Zeit, erklärt Söldner. Von ihr hatten wohl alle immer wieder zu wenig in ihren ehemaligen Stellen. „Das hier ist genau das, was ich immer machen wollte, die Verbindung zwischen Pflege und Alltagsbetreuung, bei der der Mensch im Ganzen gesehen wird. Im Krankenhaus wird die Krankheit behandelt, im Altenheim wird durchgehetzt, aber hier haben wir Zeit für die Patienten aufgrund des Stellenschlüssels von 1:2,5“, erklärt die 38-Jährige.

 

„Wir lachen und weinen mit den Bewohnern“

Bei so intensiver Betreuung bauen Bewohner und Pflegekräfte eine enge Bindung zueinander auf. Söldner beschreibt das so: „Wir lachen und weinen mit den Bewohnern.“ Zu ihrem Beruf gehört auch der Tod und Sebastian Barnickel bekümmerte es sehr, im Krankenhaus nie genug Zeit für die Patienten gehabt zu haben. „Hier haben wir die Möglichkeit uns die komplette Zeit ans Bett des Menschen zu setzen, ihn nochmal gründlich zu pflegen und ihm das Gehen so leicht wie möglich zu machen“, beschreibt der 32-Jährige seine Erfahrungen.

 

Während des Gesprächs kommt auch der Bewohner Herr T. an den Tisch. Er hat einen Luftröhrenschnitt, kann aber selbstständig atmen. Er erzählt von seinen Berufsjahren und die Sozialbetreuerin Diana Apinis zückt sofort Stift und Block, auf dem sie alles mitschreibt. Dabei beobachtet sie ihn ganz genau und schenkt ihm volle Aufmerksamkeit. Mit dieser sogenannten Biografiearbeit erarbeitet sie, was die Bewohner früher gearbeitet haben und was ihre Hobbys sind. So kann sie daran anknüpfen und ihnen diese Dinge wieder ermöglichen. „Ich verhelfe den Menschen so zu etwas, das ihnen Freude bereitet“, sagt die 23-Jährige. Das kann regelmäßiges Spazieren gehen im Park sein, ein Fußballspiel in der Allianz Arena, Schwimmbadbesuche, Ausflüge und sogar Urlaubsreisen. „Wenn die Menschen von früher erzählen, merkt man wie sie dabei aufblühen und agiler werden. Die Menschen haben sehr viel erlebt und freuen sich besonders, wenn sich jemand dafür interessiert“, erklärt Barnickel.

 

Für die Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer gestaltet sich die Arbeit in der Intensivpflege-WG sehr vielseitig. So kümmern sie sich um das Organisatorische für die Bewohner, gehen für sie einkaufen, spielen mit ihnen und unterstützen sie darin, sich in der WG einzugewöhnen. Mit Gruppenangeboten und Einzelbeschäftigungen helfen sie ihnen, ein Leben so normal und angenehm wie möglich zu gestalten.

 

Alle sind aufeinander angewiesen

Empathie, Feinfühligkeit und Verständnis sind daher Grundvoraussetzungen für diesen Job, sagt Apinis. „Und Teamfähigkeit, ergänzt Barnickel, „denn man arbeitet nicht nur mit anderen Pflegekräften zusammen, sondern auch mit Ärzten und Therapeuten und man hat mit den Angehörigen viel zu tun. Hier in der WG sind alle aufeinander angewiesen.“

 

„Als Berufsplan B oder C funktioniere dieser Job daher nicht, man muss dafür geboren sein, denn nur so kann man gut pflegen“, erklärt die stellvertretende PDL und Krankenschwester Nicole Waldmann. Für die 27-Jährige war schon früh klar, was sie werden will: „Ich habe meiner Puppe schon als Kind Pflaster aufgeklebt. Und das hat sich über die Jahre gefestigt. Nach einem Praktikum war es absolut klar, dass ich Krankenschwester werde“, erklärt sie und fügt hinzu: „Und ich bereue es überhaupt nicht.“ Sebastian Barnickel ist mit Pflege aufgewachsen, da er zwei behinderte Geschwister hat. Außerdem fügt er lachend hinzu sei ihm „lieber Stuhlgang, der bis zum Himmel stinkt, als acht Stunden im Büro sitzen zu müssen“.

 

Nicole Waldmann schätzt bei vor allem das Rundumprogramm, das sie hier den Menschen schenken kann. Daher sind für sie auch die Zwölf-Stunden-Dienste von Vorteil, denn sie fühle sich nicht mehr so abgehetzt. Auch für die anderen gestaltet sich die lange Schicht als Vorteil, da sie so drei oder vier Dienste die Woche haben und die restlichen Tage frei. „Ich bin nach der Schicht schon k.o., aber auch sehr zufrieden mit mir, denn ich habe alles machen können und die Bewohner sind zufrieden. Das ist für mich ein erfolgreicher Tag“, sagt Barnickel.

Sie lieben ihre Arbeit und sie hatten eine klare Vorstellung davon, wie sie arbeiten möchten: Diana Apinis, Sebastian Barnickel und Constanze Söldner in der WG für Intensivpflege in Würzburg.

Die IPT-Sozialbetreuerinnen wie Anne-Kathrin Koch helfen den Bewohnern mit Beschäftigungen, ein Leben so normal und angenehm wie möglich zu gestalten.

Die Verbindung zwischen Pflege und Alltagsbetreuung, bei der der Mensch im Ganzen gesehen wird, ist den Pflegekräften wichtig. Dabei wird alles papierlos dokumentiert.

Erste Wohngemeinschaft für Intensivpflege | 11.08.2017

IPT eröffnet erste Intensivpflege-WG in Würzburg

 

Über den Alltag selbstbestimmt entscheiden können und dazu in einem individuell eingerichteten Zimmer ein Zuhause zu haben, ist für intensivpflegebedürftige Menschen möglich in einer Wohngemeinschaft, in der sie sich einmieten und von einem Pflegedienst ambulant betreut werden. Dieses Konzept des „Gepflegten Wohnens“ bietet jetzt die IPT – Intensivpflegeteam GmbH in der Sanderau in Würzburg an.

 

Mit der Unterstützung des Ärztenetzwerks Mainfranken hat die IPT – Intensivpflegeteam GmbH ihre erste Intensivpflege-WG eröffnet und damit die erste ihrer Art im Stadtbereich Würzburg. „Für die Ärztenetzwerk Mainfranken e.G. realisiert sich hier eine Vision: Eine ärztlich getragene und therapeutisch begleitete Intensivpflege-WG ist ein echter Meilenstein für die Haus- und Fachärzte in der Genossenschaft“, erklärt die IPT-Geschäftsführerin Gabriele Schuster.

 

Die WG in der Sanderau wird für die Bewohner ein neues Zuhause sein, in dem sie miteinander leben und von der IPT rund um Uhr individuell betreut werden. Ein Pflegeschlüssel von 1 zu 2,5 garantiert eine individuelle Rund-um-Betreuung der Bewohner, das heißt, dass bei voller Belegung von sieben Bewohnern fünf Pflegekräfte vor Ort sind. Betreut werden können dort Menschen mit einem erhöhten Pflegebedarf. Dieser wird in der Regel vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) festgelegt. Dazu gehören beispielsweise Menschen, die beatmetet werden müssen.

 

Ganzheitliche Pflege

 

„Für Menschen mit intensivem Pflegebedarf ist die exzellente Gestaltung der Schnittstellen zwischen Pflege, Ärzten und Therapeuten eine sehr relevante Frage. Diese Schnittstellen über Organisationsgrenzen hinaus zu schließen, ist bei uns dauerhaft gelöst, da Ärzte und Pfleger organisatorisch in einer Einheit arbeiten“, erklärt Schuster. Das Ärztenetzwerk Mainfranken als Gesellschafter der IPT kann eine ganzheitliche Pflege gewährleisten. Die ärztliche Genossenschaft mit 47 Mitgliedern besteht aus Hausärzten, Fachärzten, Therapeuten und Dienstleistern im Gesundheitswesen in der Region Mainfranken. 

 

Bis zu sieben Menschen wohnen zusammen in der 300 Quadratmeter großen und barrierefreien Wohngemeinschaft, die in der unmittelbaren Nähe des Ringparks in der Sanderau liegt. Seit Mitte Februar war ein aufwendiger Umbau einer ehemaligen Arztpraxis erfolgt, um die Räumlichkeiten den Anforderungen einer Intensivpflege-WG anzupassen. Die Räume wurden teils komplett neugestaltet, alte Wände durchbrochen und neue Wände gestellt. Weitere Bilder der Wohngemeinschaft können Sie hier ansehen.

 

Neues Projekt in Schweinfurt

 

Das IPT-Intensivpflegeteam ruht sich aber nicht aus, sondern plant schon weiter: Mit einer Intensivpflege-WG in Schweinfurt möchte sie die Menschen im Nordosten Unterfrankens ab Frühjahr 2018 ein Zuhause mitten im Leben bieten.

 

Bisher sind geplant, auf 360 Quadratmetern insgesamt acht individuell geschnittene Zimmer anzubieten. Mit einem Fahrstuhl sind mobile Pflegebedürftige nach zwei Stockwerken mitten in der Innenstadt. Die Belegung soll voraussichtlich im Frühjahr 2018 erfolgen. 

Die IPT-Sozialbetreuerin Anne-Kathrin Koch beschäftigt sich mit einer Bewohnerin der neuen Intensivpflege-WG in Würzburg.

Bernd Winterlich und Constanze Söldner besprechen sich im neu gestalteten Eingangsbereich.

Ein speziell für die Wohnung konzipiertes Licht- und Farbkonzept mit warmem Licht und angenehmen Farben sorgen für Wohlfühl-Atmosphäre für Bewohner und Mitarbeiter.

Mit Idiolektik Beziehung und Vertrauen aufbauen | 03.07.2017

Würdigen, was der andere erzählt

 

Mir ist wichtig, dass mir unsere Pflegebedürftigen vertrauen und sie wissen, dass ich es gut mit ihnen meine. Das erleichtert es mir und ihnen, wenn ich sie wasche, lagere oder ihnen Medikamente gebe“, sagt Constanze Söldner, die als Pflegefachkraft und Teamleiterin beim IPT – Intensivpflegeteam in Würzburg arbeitet. Je besser eine Pflegekraft den Betreuten kennt, je besser sie versteht, wie es ihm geht, desto besser kann sie auf dessen Bedürfnisse eingehen. Daher ist eine gute Beziehung zwischen Pflegekraft und Pflegebedürftigem elementar. „Genau hierfür greife ich immer gerne auf die Idiolektik zurück. Sie hilft mir viel im Umgang mit unseren Pflegebedürftigen und deren Angehörigen, da ich so schnell merke, wie es ihnen geht, ich auf sie besser eingehen und Vertrauen schaffen kann, so dass sie sich mir öffnen“, erklärt Söldner.

 

Die Idiolektik ist eine einfache und respektvolle Gesprächs­führung, die Vertrauen schafft und dem Erzählenden ein gutes Gefühl vermittelt, indem man sich auf die Eigensprache – den Idiolekt – des anderen einlässt und so „echte“ Mitteilungen über den seelischen wie körperlichen Zustand erhält. Zurück geht sie auf A. David Jonas, der Mitte der 70er Jahre an der Würzburger Universität gelehrt hatte. Seine Schüler gründeten 1985 in Würzburg die Gesellschaft für Idiolektik und Gesprächsführung (GIG), die nun zum 32. Mal tagte, zum wiederholten Mal in der Zehntscheune des Juliusspitals in Würzburg.

 

Schlüsselwörter 

Das Handwerkszeug der Idiolektik sind einfache Fragen, die eine öffnende Wirkung haben. Dabei greift man nur die sogenannten Schlüsselwörter auf. Das sind die Wörter, die sich in der Erzählung durch Betonung, Gestik oder Mimik hervorheben. Schlüsselwörter kann man besser heraushören, wenn man besonders auf den Klang der Stimme, Lautstärke, Tonhöhe und Melodie des Erzählenden achtet. „Beim Zuhören schaltet man sozusagen auf Musikempfang. In der Idiolektik versuchen wir Resonanzboden zu sein für die Schwingungen des Gesprächspartners und Schlüsselwörter sind Ausdruck von Resonanz“, erklärt GIG-Vorsitzender Daniel Bindernagel auf der Tagung, die passend dazu „Eigensprache und Musik“ als Thema hatte.

 

Das Gespräch folgt einfachen Regeln: Zuhören statt reden, nicht bewerten, keine Ratschläge erteilen, nicht Recht haben wollen. „Die Grundhaltung zeichnet sich durch die Anerkennung der guten Gründe meines Gegenübers für sein Verhalten aus. Wir versuchen uns ganz auf ihn einzustellen. Dies gelingt am besten, wenn wir uns als Resonanzkörper zum Mitschwingen bereitmachen“, erklärt Bindernagel. Wie erfolgreich man mit dieser Gesprächstechnik arbeiten kann, zeigten die Berichte der Ärzte, Therapeuten, Pfleger und Berater auf der Jahrestagung. 70 Teilnehmer und 20 Dozenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen teil und demonstrierten ihre Arbeit mit Menschen jeden Alters, in der Praxis, im Altenheim, in der Arbeit mit Demenzerkrankten und auch mit Mitarbeitern.

 

"Es war unglaublich schön"

„Die Tagung hat mich sehr beeindruckt und ich bin dankbar, dass ich sie erleben durfte. Die Menschen hier sind offen und herzlich und ich fühle mich von ihnen beschenkt“, sagt die Würzburgerin Enya, die spontan an der Tagung teilgenommen hat und dort ihr erstes idiolektisches Gespräch erlebte: „Ich wusste vorher nicht, worüber ich reden wollte und im Laufe des Gesprächs stieß ich auf alte Erinnerungen, die mir sehr wichtig sind, es war unglaublich schön, was da in mir wachgerufen wurde.“

 

Das sei typisch für ein idiolektisches Gespräch meint Bindernagel, denn mit den Fragen nach Schlüsselwörtern, nach Bildhaftem, nach Klängen und Gerüchen bekommt man Zugang zu implizitem Wissen. Erinnerungen werden nicht nur an einer einzelnen Region im Gehirn abgespeichert, sondern sind mit vielen anderen Regionen für die Verarbeitung von Sinneswahrnehmung, Bewegung und Gefühlen im Gehirn verknüpft. So kommen verschüttete Erinnerungen zum Vorschein.

 

Aber Idiolektik tritt nicht mit dem Ziel an, Verschüttetes hervorzuholen. Dieser Vorgang geschieht von selbst. „Unsere Grundhaltung ist gekennzeichnet dadurch, dass ich offen bin dafür, was geschieht. Es ist eine Würdigung für das, was der andere erzählt und damit wird ein Grundbedürfnis der Menschen erfüllt“, so Bindernagel, der in seiner Arbeit als Kinder- und Jugendpsychiater neben anderen Methoden auch die Idiolektik anwendet.

 

Auf Augenhöhe miteinander sprechen

„Idiolektik ist erstens hilfreich in allen Berufskontexten, in den es wichtig ist, authentische Mitteilungen zu erhalten“, erklärt der GIG-Vorsitzende weiter. Speziell Seelsorger, Pflegekräfte, Lehrer, Ärzte und Therapeuten können von der Idiolektik profitieren. Man kann es auf alle Berufe übertragen, bei denen das Gespräch zentral ist. Und zweitens, um Beziehung und Vertrauen aufzubauen in asymmetrischen Kommunikationssituationen wie beispielsweise zwischen Arzt und Patient.

 

Indem man die Eigensprache des Gegenübers aufgreift, kann man die Asymmetrie teilweise überwinden und auf Augenhöhe miteinander sprechen. „Spricht ein Mensch von Kopfschmerzen, bleibe ich bei dem Begriff und frage ihn, ob er mir den Kopfschmerz beschreiben kann. So kommen wir auf eine paralogische, d.h. bildhafte Ebene. Der Erzählende bekommt das Gefühl, dass ihm jemand wirklich zuhört, ihn ernst nimmt und bei ihm entsteht Vertrauen.“

 

Auch für Mitarbeitergespräche nutzt die IPT-Führungskraft Constanze Söldner die Idiolektik: „Ich erfahre als Teamleitung mit idiolektischen Gesprächen, wie der Mitarbeiter ist und wie es ihm geht.“ IPT-Geschäftsführerin Gabriele Schuster ergänzt: „Wenn wir wissen, was dem jeweiligen Mitarbeiter gerade wichtig ist, fällt es uns leichter, ihn oder sie stark zu machen. Idiolektik ist für mich aus unserem Werkzeugkoffer für unser Führungsteam daher nicht mehr wegzudenken.“ Idiolektik sorge dafür, dass die IPT-Mitarbeiter lernen, wahrzunehmen was beim anderen gerade wichtig ist. Dies sei eine absolute Voraussetzung für kundenorientiertes Verhalten, meint Gabriele Schuster

 

Jeder kann es lernen

Wie Idiolektik funktioniert, konnten die Teilnehmer in zahlreichen Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene direkt üben bei der jährlichen Tagung in Würzburg. Weitere Seminare zum Thema Idiolektik gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Jeder kann es lernen und mal reinschnuppern. Weitere Infos und weitere Seminarangebote gibt es unter www.idiolektik.de

Idiolektik hilft Geschäftsführerin Gabriele Schuster, besser zu sehen, was im Unternehmen gebraucht wird und sie spaßt auch gerne mal herum, wie hier mit Pflegehelferin Anne-Kathrin Koch. Seit ihrer Basisausbildung vor fast 20 Jahren gehört Idiolektik für sie zum kommunikativen Koordinatensystem. Sie sagt: „Dank Idiolektik ist meine Welt riesengroß, mit jedem Menschen wieder neu und voller Chancen, etwas dazu zu lernen.“

Eine gute Beziehung zwischen Pflegekraft und Klient ist elementar. Die Pflegefachkraft und Teamleiterin Constanze Söldner nutzt die Idiolektik, um die Menschen, die sie betreut besser zu verstehen. Der Allgemeinarzt und Idiolektik-Ausbilder Eckard Krüger gibt ihr Tipps, wie sie die Gesprächsführung in ihrem Beruf anwenden kann.

Die Würzburgerin Enya Elswick (links) kam per Zufall mit der ehemaligen Idiolektik-Dozentin und dem langjährigen GIG-Mitglied, Cornelia Hochstrasser (rechts) ins Gespräch und erfuhr so von der GIG-Jahrestagung in der Zehntscheune des Juliusspitals. Spontan entschied sie sich teilzunehmen und zeigte sich begeistert von den Menschen und der Idiolektik.

Beim Zuhören schaltet man auf Musik­empfang, erklärt Daniel Bindernagel und man versucht Resonanzboden zu sein für die Schwingungen des Gesprächspartners. Dass es dazu keine Worte braucht, demonstrierte Jazzjodlerin Melanie von Arx. Ihre Darbietung berührte das Publikum sehr.

Athletischer Auftritt am See | 26.06.2017

Intensivpflegeteam und Therapiezentrum feiern Sommerfest beim Würzburg Triathlon

 

Fleißig trainiert hatte Gabriele Schuster für das Sommerfest mit ihren Mitarbeitern. Gefeiert wurde nämlich im Rahmen des Würzburg Triathlon und aktiv Mitmachen war für sie ebenso Ehrensache wie für die Mitarbeiter des IPT – Intensivpflegeteams und des Therapiezentrums am Theater. Zusammen stellten sie drei Staffeln beim 11. Lifestyle Triathlon am Erlabrunner Badesee und absolvierten die olympischen Strecken: 1,5 Kilometer Schwimmen, 38 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen.

 

„Ich habe extra Schwimmtraining bei Benjamin Scheer, dem Leiter unserer Physiotherapie am Theater, genommen, um mich fit für den Triathlon zu machen“, sagte Gabi Schuster und ergänzte lachend: „Trotzdem habe ich viel Wasser geschluckt.“ So ein Massenstart im See hat es in sich, das bestätigte auch die IPT-Pflegefachkraft Corina Wecklein, die ebenfalls die 1500 Meter im See geschwommen ist: „Wenn da so viele Menschen gleichzeitig Wellen schlagen, ist es doch was ganz anderes als im Schwimmbad.“ Trotzdem konnten sich die Zeiten der Athleten durchaus sehen lassen.

 

Kräftig unterstützt haben sie dabei Guido Hetzer, Rennradfahrer, und Jochen Reinhard vom Triathlonverein, die spontan eingesprungen waren, nachdem zwei Radfahrer krankheitsbedingt nicht antreten konnten. „Dabei sein, ist alles“, erklärte Markus Müller als Ziel für die drei Staffeln, „und es muss Spaß machen“. Der stellvertretende Pflegedienstleiter (PDL) der IPT stellte sich der Radetappe und nutzte die Veranstaltung als Motivation für regelmäßiges Training. „Nächstes Jahr mache ich den ganzen Triathlon“, erklärte er strahlend mit seiner Medaille in der Hand.

 

Einen Triathlon allein bewältigt haben Tim Stelzer, Geschäftsführer der IPT, und Margarete Kotulla, Verwaltungsleitung im Therapiezentrum. Während es für Tim Stelzer mittlerweile zur gewohnten Wochenendbeschäftigung gehört, an einem Wettkampf teilzunehmen, war es für Margarete Kotulla das erste Mal „Ich bin so stolz auf mich, dass ich es geschafft habe“, sagte sie nach dem Zieleinlauf.

 

Gut erholen konnten sich die Athleten beim anschließenden Grillfest am Badesee. Dort hatte bereits Bernd Winterlich, PDL der IPT, den Grill angeworfen. Die Chefs hatten groß aufgefahren mit Essen, Getränken, Pavillon, inklusive Auf- und Abbau, um den Mitarbeitern einen schönen Tag zu schenken. Einige Mitarbeiter steuerten leckeren Kuchen und Salate bei und alle genossen den Tag am See.

IPT und Therapiezentrum beim Würzburg Triathlon

Die IPT feiert mit Bowling | 19.06.2017

Sportliche IPTler

 

Bei einem spaßigen Abend mit Bowling feierten die IPT-Mitarbeiter ihre erfolgreiche Zertifizierung. Die IPT hatte sich freiwillig dem Vergleich mit der internationalen Norm DIN EN ISO 9001:2015 gestellt und hervorragende Ergebnisse erzielt. Damit gehört sie zu den wenigen überhaupt zertifizierten Pflegediensten in der Region Mainfranken.

 

Die Dekra hat mittlerweile auch das Zertifikat geschickt. Das nahm der Pflegedienstleiter Bernd Winterlich mit Freude und Stolz entgegen. „Ich bin so stolz auf unsere Mitarbeiter. Zu diesem Erfolg hat jeder einzelne Mitarbeiter beigetragen, indem alle einfach jeden Tag sehr gute Arbeit leisten“, sagte der Pflegedienstleiter.

 

Bestandteil der Prüfung war der Check, ob die IPT relevante gesetzliche Anforderungen wie beispielsweise in Hygiene, Datenschutz, Verhalten im Notfall etc. wirksam umgesetzt werden. Weitere Bereiche, die durch die Norm im Fokus gehalten werden, sind die Effizienz der Abläufe, die Umsetzung des Wertesystems, die Wirksamkeit des Führungsverhaltens, die Strategieplanung, der Umgang mit den Familien, die sich der IPT anvertrauen sowie eine Vielzahl weiterer Themen. Die IPT zeigt sich in allen Bereichen sehr gut aufgestellt, so die Gutachterin.

 

Beim Bowling hatten die Mitarbeiter viel Spaß. Sportlich geht es für die IPT gleich weiter, denn der Pflegedienst feiert zusammen mit dem Therapiezentrum das Sommerfest im Rahmen des Würzburg Triathlons. Drei Staffeln mit Mitarbeitern treten dort an.

Die IPT beim Bowling

IPT schafft Zertifizierungsaudit mit sehr gutem Erfolg | 05.05.2017

Grundstein für die Zukunft gesetzt

 

„Meinen ganzen Respekt vor dem, was Sie in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben“, mit diesen Worten begann DEKRA-Gutachterin Simone Barthelmes das Rückmelde-Gespräch mit der IPT-Führung, nachdem sie einen Tag lang Audits mit den Mitarbeitern geführt hatte. Die IPT hatte sich freiwillig dem Vergleich mit der internationalen Norm DIN EN ISO 9001:2015 gestellt und hervorragende Ergebnisse erzielt. Damit gehört sie zu den wenigen überhaupt zertifizierten Pflegediensten in der Region Mainfranken.

 

„Ihr Team wirkt auf mich sehr stimmig und harmonisch, ich spüre viel Engagement und Zusammenhalt“, erklärte Simone Barthelmes und gratulierte der Geschäftsführerin Gabriele Schuster: „Ich werde Sie für das Zertifikat empfehlen. Damit haben Sie einen weiteren Meilenstein geschafft.“ Erfahrungswerte zeigen, dass ein Unternehmen in den ersten zwei bis drei Jahren bis zu drei bis fünf Abweichungen hat. Die IPT hat nach nur einem Jahr bereits ohne Abweichungen bestanden.

 

Bestandteil der Prüfung war der Check, ob die IPT relevante gesetzliche Anforderungen wie beispielsweise in Hygiene, Datenschutz, Verhalten im Notfall etc. wirksam umgesetzt werden. Weitere Bereiche, die durch die Norm im Fokus gehalten werden, sind die Effizienz der Abläufe, die Umsetzung des Wertesystems, die Wirksamkeit des Führungsverhaltens, die Strategieplanung, der Umgang mit den Familien, die sich der IPT anvertrauen sowie eine Vielzahl weiterer Themen. Die IPT zeigt sich in allen Bereichen sehr gut aufgestellt, so die Gutachterin.

 

„Ich finde die Tatsache, dass wir jetzt schon so weit sind, richtig gut. Immerhin stellen wir uns als einer der wenigen Pflegedienste bereits ein Jahr nach unserer Gründung freiwillig dem Vergleich mit einem internationalen Standard, der uns helfen soll, dauerhaft einen unverstellten – nicht betriebsblinden – Blick zu behalten“, sagte Gabriele Schuster sehr glücklich über das hervorragende Ergebnis und bedankte sie sich bei ihren Mitarbeitern: „Wir haben uns heute so gezeigt, wie wir wirklich sind. Und das war richtig stark. So etwas geht nur mit einem guten Team. Von Herzen vielen Dank an euch alle.“ Auch Geschäftsführer Dr. med. Tim Stelzer zeigte sich beeindruckt und dankbar: „Heute habt ihr den Grundstein für unsere Zukunft gesetzt.“

 

Die IPT will sich jährliche dieser Überprüfung stellen. Die ISO-Norm stellt eine Checkliste dar, mit deren Hilfe das Unternehmen systematisch analysiert wird, um Ideen zur Sicherung, Stabilisierung und Weiterentwicklung zu finden und erfolgreich umzusetzen. „Die Norm hat hierbei die Funktion, sicherzustellen, dass wir keinen Bereich unseres Hauses übersehen. Die Prüfung durch die DEKRA hat den Vorteil, dass mindestens einmal pro Jahr ein Experte mit Erfahrung im Management einen unverstellten Blick auf unser Unternehmen wirft und uns eine klar formulierte Rückmeldung gibt, wo wir in der Entwicklung aktuell stehen“, erklärt Tim Stelzer.

 

Letztendlich dient die Zertifizierung als „Bremse“ gegen Betriebsblindheit. „Eine Zertifizierung ist kein Garant dafür, dass wir gute Arbeit machen. Die jährliche Konfrontation mit den Anforderungen der Norm macht es uns jedoch angenehm schwierig, Unfug in unserem Hause aktiv zu übersehen“, ergänzte Gabriele Schuster.

Die IPT bei der Gesundheitsmesse | 20.03.2017

IPT-Intensivpflegeteam bei der Gesundheitsmesse Schweinfurt

 

Mehrere hundert Menschen kamen an den IPT-Stand auf der 6. Schweinfurter Gesundheitsmesse. Rund 300 Menschen ließen sich von den Pflegefachkräften des Intensivpflegeteams Sauerstoffsättigung, Gewicht, Blutdruck und Blutzuckerspiegel messen. Beim Glücksrad gab es viele Preise zu gewinnen und die IPT-Geschäftsführer klärten darüber auf, wie man mit einem Arzt redet.

 

„Die gute Stimmung bei den Pflegekräften hier am Stand ist richtig ansteckend“, sagte eine Besucherin. Viele interessante Gespräche ergaben sich den ganzen Tag über und die Besucher verweilten gerne beim IPT-Intensivpflegeteam. Beim kostenlosen Messen von Gewicht, Blutzucker, Blutdruck und Sauerstoffsättigung bildete sich immer wieder eine lange Schlange, weil so viele Besucher mitmachen wollten. „Die Besucher waren sehr interessiert an unserer Arbeit und wir alle hatten große Freude daran, die Menschen zu beraten“, sagte Constanze Söldner, Teamleiterin bei der IPT.

 

Die Pflegefachkräfte widmeten sich jedem interessierten Besucher und klärten über die Werte auf und beantworteten die vielen Fragen. In eine Liste trugen Constanze Söldner und Corinna Aehlig die jeweiligen Werte ein und gab sie den Besuchern mit. „Wir wollten den Besuchern etwas mit an die Hand geben, damit sie es bei Bedarf auch ihrem Hausarzt zeigen können“, erklärt Corinna Aehlig, Teamleiterin bei der IPT.

 

„Gesundheit und Medizin zum Anfassen“ lautete das Thema der Messe, dem auch die IPT folgte: eine Tracheostoma-Übungspuppe war aufgestellt. Normalerweise üben an ihr neue Mitarbeiter bei der IPT, wie man ein Tracheostoma (Luftröhrenschnitt) pflegt und Sekret absaugt sowie eine Trachealkanüle wechselt. Jeder neue Mitarbeiter wird so bei der IPT in die Intensivpflege eingearbeitet. Bei der Gesundheitsmesse konnten sich die Besucher an der Puppe genau ansehen, wie eine Trachealkanüle eingesetzt ist und Fragen dazu stellen.

 

Ein weiterer Anziehungspunkt stellte das bunte IPT-Glücksrad dar. Jeder wollte es mal drehen. Kugelschreiber, Blöcke, Buttons und vieles mehr winkten hier als Gewinne. Der Lieblingspreis der Kinder waren die Orange leuchtenden IPT-Luftballons, die man überall auf der Messe sehen konnte.

 

„Es war eine schöne Gelegenheit, uns als Pflegedienst und auch die Intensivpflege der Bevölkerung in Schweinfurt vorzustellen“, erklärte Bernd Winterlich. „Wir konnten viele Kontakte knüpfen, die sehr wertvoll sein können, wenn wir im November unsere Intensivpflege-Wohngemeinschaft in Schweinfurt eröffnen“, ergänzt der HNO-Arzt und Geschäftsführer Dr. med. Tim Stelzer.

 

„Wie rede ich mit meinem Arzt?“ – das beantworteten die Geschäftsführer der IPT, Gabriele Schuster und Dr. med. Tim Stelzer, bei ihrem Vortrag bei der Gesundheitsmesse. Die Diplompsychologin gab wertvolle Tipps, wie man bestimmte Themen beim Arzt ansprechen kann, und Tim Stelzer erklärte aus seiner Sicht, was ihm als Arzt bei einem Gespräch mit einem Patienten hilft. Viele nützliche Tipps zu diesem Thema gibt es demnächst auf der Website www.ipt-intensivpflege.de

Am IPT-Stand

IPT überrascht mit einer Feier | 30.03.2017

Feier Peter Rynkowski in den Ruhestand verabschiedet

 

„Es ist euch wirklich gelungen, mich zu überraschen“, rief Peter Rynkowski voller Freude, „Ich möchte mich ganz herzlich dafür bei euch bedanken.“ Er hatte keine Ahnung, was ihn erwartete, als ihn seine Ehefrau unter einem Vorwand nach Kürnach lotste, wo das IPT – Intensivpflegeteam zwei Bewohner versorgt. Dort warteten nämlich neben den beiden weitere 20 Menschen der IPT auf ihn und überraschten ihn mit einer kleinen Feier im Garten, dazu ein Buffet samt Abschiedsgeschenken.

 

„Ich will dir danken, dass du bei uns warst“, sagte der Pflegedienstleiter (PDL) Bernd Winterlich. „Es war eine schöne Zeit. Danke dir, ich war gerne bei der IPT, das liegt vor allem auch daran, dass Du, Bernd, ein guter Typ bist“, sagte Peter Rynkowski. „Wir wünschen dir alles Gute“, schloss sich Markus Müller, stellvertretender PDL, an und sagte: „Wir wissen, dass du sehr aktiv bist und es dir also nie langweilig werden wird.“ Der

 

Hobby-Imker Peter freut sich auf die freie Zeit, die er mit seiner Frau verbringt. Er möchte es nun erst mal ruhig angehen lassen und schauen, was die Zeit so bringt. 50 Jahre Arbeitsleben liegen hinter dem 64-Jährigen. Bis 1991 hatte er als Elektriker gearbeitet, dann wechselte er 1991 in die Pflege. Alles Gute für die Zukunft wünschten ihm alle Gäste, wie die Geschäftsführerin Gabriele Schuster, die Pflegekräfte, die Bewohner und deren Angehörige. Bei heiterer Stimmung genossen alle das kleine Buffet und freuten sich über den gegenseitigen Austausch.

Meilenstein: Erste Intensiv-WG in Würzburg | 13.03.2017

Die Eröffnung der ersten IPT-Wohngemeinschaft rückt näher

 

Die Eröffnung der ersten IPT-Wohngemeinschaft rückt näher. Bis dahin müssen noch Wände hochgezogen, viele Löcher gestopft und Kabel neu verlegt werden. Denn seit Mitte Februar erfolgt ein aufwendiger Umbau einer ehemaligen Arztpraxis zu einer Wohngemeinschaft für Intensivpflege. Ein Meilenstein für die IPT und das Ärztenetzwerk.

 

Die barrierefreie Wohngemeinschaft liegt in der unmittelbaren Nähe des Ringparks in der Sanderau. Auf 300 Quadratmetern entstehen hier zurzeit sieben großzügig geschnittene Zimmer. Die WG wird für die Bewohner ein neues Zuhause sein, in dem sie miteinander leben und von der IPT rund um Uhr individuell betreut werden. Die Wohnung wird drei behindertengerechte Pflegebäder besitzen, wovon eins mit einer Badewanne und Fußbodenheizung ausgestattet ist. Ein Bad wird hierzu zurzeit komplett neu geschaffen. Die ehemaligen Räume werden teils komplett neugestaltet, alte Wände durchbrochen und neue Wände gestellt.

 

„Damit sich die Bewohner und Mitarbeiter wohlfühlen, gibt es nicht nur klimatisierte Räume, sondern auch ein speziell für die Wohnung vom Fachmann konzipiertes Lichtkonzept“, erklärt der Pflegedienstleiter Bernd Winterlich. Warmes und angenehmes Licht wird die Gemeinschaftsräume erhellen. Eine Tageslichtlampe, die auf Bedarf zugeschaltet werden kann, ergänzt das Konzept. Für eine angenehme Atmosphäre sorgt auch das eigens konzipierte Farbkonzept mit seinen warmen Farben an den Wänden.

 

„Wir freuen uns sehr, dass es bald losgeht und wir unsere erste WG eröffnen können“, sagt Bernd Winterlich. Nicht nur für die IPT ein Meilenstein. Mit dieser Wohngemeinschaft für Intensivpflege entsteht auch die erste ihrer Art im Stadtbereich Würzburg. „Für die Ärztenetzwerk Mainfranken e.G. realisiert sich hier eine Vision: Eine ärztlich getragene und therapeutisch begleitete Intensiv-Pflege-WG. Das ist ein echter Meilenstein für über 40 Haus- und Fachärzte in der Region, die sich in der Genossenschaft zusammengeschlossen haben und den größten Gesellschafter unseres Pflegedienstes bilden“, ergänzt die Geschäftsführerin Gabriele Schuster.

 

Das IPT-Intensivpflegeteam ruht sich aber nicht aus, sondern plant schon weiter: Mit einer WG in Schweinfurt möchte sie die Menschen im Nordosten Unterfrankens ab Herbst 2017 ein Zuhause mitten im Leben bieten. Bei diesem großartigen Projekt ist geplant, auf 360 Quadratmetern insgesamt acht individuell geschnittene Zimmer anzubieten. 

Mitten im Umbau

Bunter Auftritt der IPT | 17.02.2017

IPT-Website zeigt sich freundlich, lebendig und markant

 

Die Website des IPT – Intensivpflegeteams startet jetzt und zeigt sich so bunt, wie die Menschen, die den Pflegedienst in Würzburg bilden. Wir alle sind unterschiedliche Menschen und dennoch miteinander verbunden. Genau das zeigt auch das Logo, an dem sich farblich die Website orientiert: Denn die verschiedenen Farben verbinden sich miteinander zu einem Ganzen. Dazu wirkt die Website freundlich, bunt, lebendig und markant - genau wie die IPT.

 

Die Website ist zugeschnitten für Sozialdienste, Betroffene und Angehörige sowie interessierte Pflegekräfte. So findet jeder auf einen Blick die Information, die er braucht. Teasergalerien auf der Startseite und den Bereichsseiten führen den Benutzer direkt zu allen relevanten Themen. Klar und aufgeräumt erscheinen die Seiten, sind anwenderfreundlich aufgebaut und einfach zu bedienen. Natürlich wurde sie mit modernster Weboptik im responsivem Design ausgestattet, so dass sich die Seiten je nach Gerät anpassen, egal, ob mit Smartphone, Tablet oder am PC.

 

In enger Abstimmung mit der IPT wurde die Website von der Würzburger Agentur büroparallel und dem atelier zudem aus Kitzingen erstellt. Frau Schuster, Geschäftsführerin der IPT, meinte zum Launch der Website: „Wir freuen uns sehr, dass wir diesen wichtigen Schritt nun geschafft haben. Ich finde, die Page ist sehr schön geworden und stellt sehr gut dar, wer und was wir sind.“

Die Pflegedokumentation ist der Fußboden, auf dem die Pflege tanzt | 11.02.2017

Die IPT investiert in Infrastruktur

 

Die Basis für angenehmes Arbeiten in der Pflege bildet eine gut organisierte und einfach funktionierende Pflegedokumentation. Dafür wurde bei der IPT – Intensivpflegeteam GmbH nun gesorgt, indem eine erhebliche Summe in einen neuen Server investiert wurde.

 

Sascha Dengler, der EDV-Experte von der ki Gmbh hat sich darum gekümmert, alle Daten innerhalb weniger Stunden auf den neuen Server zu übertragen. „Wir arbeiten seit dem Start der IPT ohnehin papierfrei, was sinnvoll und richtig ist“, sagt der Pflegedienstleiter Bernd Winterlich und ergänzt: „Jetzt haben wir dazu auch noch ein System, was sehr stabil läuft und extrem schnell ist. Das erleichtert uns unsere Arbeit nochmals.“Der neue Server ist ein Schritt in die absolut richtige Richtung, meint auch stellvertretender Pflegedienstleiter Markus Müller und sagt: „Immerhin ist die Pflegedokumentation der Fußboden, auf dem die Pflege tanzt."

 

Die Pflegedokumentation gehört zu den wichtigsten Arbeitsmitteln der Pflege. Hier werden sämtliche Informationen eines Pflegebedürftigen festgehalten und lückenlos dokumentiert, welche Pflegemaßnahmen durchgeführt wurden.

Grundstein für etwas völlig Neues gelegt | 16.12.2016

IPT – Intensivpflegeteam und Therapiezentrum am Theater wachsen zusammen

 

„Heute legen wir den Grundstein für etwas völlig Neues“, erklärte Geschäftsführerin Gabriele Schuster bei der ersten gemeinsamen Schulung aller Führungskräfte des IPT – Intensivpflegeteams und des Therapiezentrums am Theater. Die Teams beider Häuser - Pflegekräfte, Psychologen, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Ärzte – sollen künftig gemeinsam mit den Verwaltungskräften im Sinne eines einheitlichen Wertesystems mit Patienten arbeiten. Diese Schulung bildet den Auftakt für eine ganze Reihe an Veranstaltungen, die bis mindestens Anfang 2018 laufen sollen.

 

Die Herausforderungen, vor denen die Teams stehen, sind riesig: chronisch sehr kranke Menschen, Personalmangel, knappe Ressourcen. Das gemeinsame Führungstraining beider Teams ist für den IPT-Geschäftsführer Dr. Tim Stelzer nur ein erster, wenn auch grundlegender Schritt, sich diesen Herausforderungen zu stellen: „Wir brauchen talentierte, exzellent ausgebildete Mitarbeiter am Steuer unserer Abteilungen, die die Führungsphilosophie unseres Hauses verstanden haben und Werkzeuge in der Hand haben, um unsere Mitarbeiter in guten wie in schlechten Zeiten im Boot und auf Kurs zu halten.“

 

„Wie wollt ihr als Führungskraft sein?“, stellte die Diplompsychologin Gabriele Schuster als erste Frage in den Raum. Mehrere Einzel- und Gruppenaufgaben sollten die Teilnehmer unterstützen, diese Frage am Ende zu beantworten. Dazu wurde miteinbezogen, was jeder einzelne für sich selbst wünscht und was ihm wichtig ist. Auch floss die jeweilige persönliche Erfahrung als Mitarbeiter und als Führungskraft mit ein.

 

Heraus kam eine lange Liste an Eigenschaften: wertschätzend, rückenstärkend, kritikfähig, kompetent, geduldig, respektvoll und viele weitere mehr. Dazu brachte die Geschäftsführerin die Werte der Unternehmen für die Führungskräfte mit in die Diskussion ein. Sie bilden die Basis der Arbeit.
„Geben Sie den Menschen, mit denen Sie zusammenarbeiten, Gelegenheit zum Wachsen und Größerwerden. Stehen Sie ihnen nicht im Weg.“ Weitere Sätze appellieren an Offenheit, Toleranz und die Vorbildfunktion der Führungskräfte. Gabriele Schuster ist außerdem sehr wichtig, dass alle Führungskräfte sich bewusst sind, wo sie stehen und was sie selbst noch lernen möchten. Gelebtes Fehlermanagement ist dabei das A und O.

 

Damit haben sich die Führungskräfte nun eine erste Grundlage für gutes Führen erarbeitet. „Das war sehr interessant und lehrreich für mich. Ich finde es großartig, dass wir mitgestalten können bei diesem grundlegenden Thema der Führung“, sagte Bernd Winterlich, Pflegedienstleiter der IPT, nach der Veranstaltung. „Mir gefällt vor allem, dass ich mit den Schulungen aktiv unterstützt werde in meiner Arbeit“, ergänzt Markus Müller, Stellvertreter von PDL Bernd Winterlich. Auch die anderen Teilnehmer zeigten sich begeistert von der Schulung.

IPT und Therapiezentrum zusammen: Constanze Söldner, Markus Müller, David Wenzel, Margarete Kotulla, Tom Karl, Kerstin Braungardt, Dominik Hermann, Lothar Zenkert, Gabriele Schuster, Bernd Winterlich, Benjamin Scheer

Die IPT-Akademie ist geboren | 25.09.2016

Am 4. Oktober 2016 beginnt die IPT GmbH mit der ersten internen Schulung für Führungskräfte. Damit fällt der Startschuss für ein großes Projekt: Die IPT-Akademie.

 

Mit internen Schulungen, Videos und Newsletter zum Thema Führung startet die IPT-Akademie. Die Führungskräfte der IPT bekommen hier alles an die Hand, was sie brauchen, um ihre Teams positiv zu führen, zu unterstützen und in ihrer Entwicklung zu fördern.

 

Die Geschäftsführerin Gabriele Schuster selbst hat sich dieses Themas angenommen. Ihr liegt es besonders am Herzen, dass die Mitarbeiter gut miteinander arbeiten. Dazu bietet sie den Führungskräften sogenannte Werkzeuge zum Führen an. Diese Werkzeuge bestehen aus Schulungen, einem regelmäßigen Newsletter, der nach und nach alle Werkzeuge erklärt, und Kurzvideos, in denen sie selbst die Werkzeuge vorstellt oder nachvollziehbar erklärt.

 

Langfristig will die Akademie ein breit aufgestelltes Schulungs- und Seminarangebot für die eigenen Mitarbeiter, externe Pflegekräfte und Angehörige Pflegebedürftiger bieten. Dies soll die Kompetenz der Pflegekräfte steigern und damit zu einer besseren pflegerischen Versorgung in Mainfranken beitragen. Darüber hinaus widmet sich die Akademie allen Themen, die die Pflegekräfte in ihrer Arbeit miteinander benötigen. Angehörige sollen mit speziellen Schulungen im Umgang mit Pflegebedürftigen unterstützt werden. Hilfreiche Tipps rund um die Pflege soll ihnen zudem zu mehr Selbstständigkeit verhelfen. 

Die IPT startet mit der IPT-Akademie, (von links) PDL Bernd Winterlich, die Geschäftsführer Tim Stelzer und Gabi Schuster und der stellv. PDL Markus Müller.

IPT meistert erfolgreich erste Bewährungsprobe | 15.05.2016

Eine Prüfung zu bestehen ist eines, sie auch noch als angenehm zu empfinden, zeugt von viel Vertrauen in sich und die Mitarbeiter. Markus Müller war dabei, als die Fachstelle Pflege- und Behinderteneinrichtung – Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA) zum ersten Mal die Wohngemeinschaft in Kürnach überprüfte, in der das IPT-Intensivpflegeteam mit Sitz in Würzburg zwei Bewohner versorgt. „Die Prüfer befragten uns praxisbezogen und zeigten sich sehr interessiert. Es war sehr angenehm“, so der stellvertretende Pflegedienstleiter.

 

Etwas nervöser zeigte sich Bernd Winterlich, der seiner ersten Überprüfung als Pflegedienstleiter entgegensah. Seit 1. Mai dieses Jahres besitzt die IPT die Zulassung als Pflegedienst und Bernd Winterlich arbeitete unermüdlich zusammen mit seinem Team am Aufbau des Pflegedienstes. Mit der Unterstützung des Ärztenetzwerks Mainfranken bietet die IPT ein innovatives Konzept der ambulanten Versorgung von intensivpflegebedürftigen Menschen in der Stadt und im Landkreis Würzburg an. „Unser Ziel ist es, unseren Klienten ein selbstbestimmtes und würdiges Leben zu ermöglichen“, erklärt Bernd Winterlich. Sein Einsatz rechnet sich, denn die Beurteilung der FQA fällt sehr gut aus.

 

Eine Pflegefachkraft, eine Sozialpädagogin und eine Verwaltungskraft kamen unangekündigt in die WG, um die Mieterzimmer und Gemeinschaftsräume zu besichtigen. Einsicht in die Pflegedokumentation und Gespräche mit Mitarbeitern ergänzten die Überprüfung. Die Dokumentation ist ausführlich und vollständig geführt. Risikobereiche sind umfassend erfasst, so der Prüfbericht. Die IPT arbeitet, soweit es möglich ist, papierlos, was die Mitarbeiter sehr begrüßen.

 

Besonderes Augenmerk legten die Prüfer darauf, dass die Angehörigen – in Form eines Gremiums der Selbstbestimmung – alles ausschließlich der Pflege steuern. Vom Winterdienst, über das Reinigen der Räume bis hin zum Rasenmähen sind die Mieter und deren Angehörige in der Verantwortung. Die Mitarbeiter des Pflegedienstes sind nämlich in einer ambulant betreuten WG nur Gäste.

 

Die pflegerische Versorgung wurde als sehr gut bewertet. So sind beide Bewohner in einem guten Zustand. Im Gespräch mit den Pflegekräften wurde sehr deutlich, dass diese die Gesamtsituation der Mieter gut reflektieren. Auf eine adäquate Mobilisierung unter Einbeziehung der vorhandenen Ressourcen wird ebenso geachtet wie auf eine individuelle Ernährung in Zusammenarbeit mit Ärzten. „Die ärztliche Versorgung unserer Kunden ist bei uns umfangreich und gesichert, denn das Ärztenetzwerk mit seinen Haus- und Fachärzten steht hinter uns. Das ist ein sehr großes Plus und garantiert eine professionelle und umfassende Versorgung der Pflegebedürftigen“, erklärt Bernd Winterlich.

Das IPT - Intensivpflegeteam: Tim Stelzer, Markus Müller, Bernd Winterlich und Gabriele Schuster.

Ein würdiges und selbstbestimmtes Leben für Intensivpflegebedürftige | 07.04.2016

Pflegedienst IPT startet mit „Gepflegtem Wohnen“ in Stadt und Landkreis Würzburg

 

Mit der Unterstützung des Ärztenetzwerks Mainfranken geht die IPT – Intensivpflegeteam GmbH ab sofort an den Start und bietet mit dem „Gepflegten Wohnen“ ein innovatives Konzept der ambulanten Versorgung von intensivpflegebedürftigen Menschen in der Stadt und im Landkreis Würzburg an.

 

Aufgrund des demografischen Wandels wird die Anzahl der Pflegebedürftigen in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. „Gepflegtes Wohnen“ wird aktiv dazu beitragen, einen hohen umfassenden Pflegestandard zu erhalten. Mit ärztlich geführten Wohngemeinschaften für Pflegebedürftige, die aufgrund eines Lebensereignisses oder einer Erkrankung intensiver Pflege rund um die Uhr bedürfen, soll schwerst erkrankten Menschen eine Verbesserung ihrer aktuellen Situation ermöglicht werden. „Unser Ziel ist es, unseren Klienten ein selbstbestimmtes und würdiges Leben zu ermöglichen“, erklärt der Pflegedienstleiter Bernd Winterlich.

 

„Wir wollen der freundlichste und professionellste Pflegedienst werden“, so das Ziel der IPT und erster Punkt des Leitbildes. Erreicht werden soll das durch das Konzept der IPT, das auf zwei Säulen basiert, sagen die Geschäftsführer Dipl. Psych. Gabriele Schuster und Dr. med. Tim Stelzer.

 

Säule eins ist die fürsorgliche und ganzheitliche Pflege, die sich stets nach den Interessen und Bedürfnissen der intensivpflegebedürftigen Menschen richtet. Gewährleisten kann das die IPT mit dem Ärztenetzwerk Mainfranken als Gesellschafter. Die ärztliche Genossenschaft mit 47 Mitgliedern besteht aus Hausärzten, Fachärzten, Therapeuten und Dienstleistern im Gesundheitswesen in der Region Mainfranken. „Die ärztliche Versorgung unserer Kunden wird bei uns umfangreich und gesichert sein, denn das Ärztenetzwerk mit seinen Haus- und Fachärzten steht hinter uns. Das ist ein sehr großes Plus und garantiert eine professionelle und umfassende Versorgung der Pflegebedürftigen“, erklärt Winterlich.

 

Die zweite Säule, auf der das Konzept der IPT beruht, ist, dass den Pflegekräften ein Arbeitsumfeld geboten wird, in dem sie sich wohlfühlen, sich weiterentwickeln können und aktives Mitglied des Teams sind. „Flache Hierarchien und Kommunikation auf Augenhöhe sind uns sehr wichtig“, erklärt der Geschäftsführer Dr. med. Tim Stelzer.

 

Gegründet wurde die IPT - Intensivpflegeteam GmbH mit Sitz in Würzburg im März 2016. Gesellschafter sind die Ärztenetzwerk Mainfranken e.G. mit den geschäftsführenden Gesellschaftern Dipl. Psych. Gabriele Schuster und Dr. med. Tim Stelzer.

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