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Klinikclownin tanzt Walzer mit dem WG-Kavalier

Überraschte Gesichter und lautes Lachen ernteten die zwei Klinikclowns vom Verein Lachtränen, als sie noch vor ihrer Begrüßung so eben mal auf den Tisch im Wohnzimmer stiegen und sich in ihren bunten Kleidern und mit roter Nase präsentierten. Sofort hatten sie die volle Aufmerksamkeit von den fünf Bewohnern und den Pflegekräften der Würzburger Wohngemeinschaft des IPT – Intensivpflegeteams.


„Bei mir besteht alles aus Punkten – daher auch mein Name ,Pünktchen‘“, erklärte eine der Clowninnen, blickte auf ihre gestreiftes Oberteil, stutzte kurz und ergänzte dann: „Ach, das sind nur langgezogene Punkte.“ Spontan, witzig und charmant begeisterten sie jeden einzelnen bei ihrem Besuch. Richtig sportlich wurde es, als sie einen Luftballon ins Spiel brachten und dieser wie bei Volleyball von einem Bewohner zum nächsten befördert wurde. Sichtlich Spaß hatten alle dabei.


Lachen und Tanzen

Die zwei Klinikclowninnen bezogen jeden Einzelnen in ihr Spiel mit ein, ließen kleine Geschichten entstehen, wussten immer genau, was jeder Bewohner brauchte, um lachen zu können. So beklebten sie mit „TÜV-Plaketten“ in Form von bunten Aufklebern alles, was sie erblickten, verteilten ein paar rote Nasen und sangen Lieder gemeinsam mit allen. Einen Walzer mit dem Kavalier – so nannten sie einen der Bewohner, der besonders galant den Clowninnen gegenüber war – gab es obendrauf.


Mit „Muss i denn zum Städtele hinaus“ und roten Stoffherzen verabschiedeten sich die beiden wieder und hinterließen strahlende und glückliche Gesichter. Hinter der bunten Schminke, mehreren Lagen an verschiedenfarbigen Hosen, Strümpfen, Röcken und den großen roten Nasen verbargen sich Tatjana Kapp „Schlawine“ und Franziska Kirchner „Pünktchen“ vom Würzburger Verein Lachtränen.


Das so leicht wirkende Clownsspiel erfordert neben viel Einfühlungsvermögen eine künstlerische Ausbildung und regelmäßige Fortbildungen, um das hohe Niveau zu halten, so der Verein Lachtränen. Die Arbeit der Klinikclowns finanziert sich ausschließlich durch Spenden.

Lautes Lachen ernteten die zwei Klinikclowns, als sie bei ihrem Besuch 2018 auf den Tisch im Wohnzimmer stiegen.

Einen Walzer mit dem Kavalier – so nannten sie einen der Bewohner, der besonders galant den Clowninnen gegenüber war – gab es obendrauf.

Mit Rüschen-Pumperl in der Intensivpflege-WG in Schweinfurt

„Ja, was hat sie denn da an?“, prustete Peter Richter los. Mit ihren weißen Rüschen-Pumperl, die fast bis zum Knie reichten, und die Clownin Machnix neckisch präsentierte, lieferte sie den Hingucker des Nachmittags bei den Bewohnern, deren Angehörigen und Pflegekräften der Schweinfurter Wohngemeinschaft des IPT – Intensivpflegeteams.


Viel Gelächter erntete sie auch mit ihren witzigen, teils frechen und selbstironischen Bemerkungen. In diesem Punkt stand ihr die Clownin Pünktchen in nichts nach, die mit ihrer Luftpumpe immer wieder auf den Balkon lief, um „frische Luft, die nach Blumen riecht“ zu holen. Richtig gut kamen die Luftballons und Seifenblasen an, die sie mithilfe der Luftpumpe befüllten, und den intensivpflegebedürftigen Bewohnern entgegenfliegen ließen.


Mit viel Gefühl bezogen sie jeden in ihr Spiel mit ein, ließen kleine Geschichten entstehen, wussten immer genau, was der Einzelne brauchte, um lachen zu können. „Einen Schorsch gibt es in Unterfranken immer“, bedachten sie den PDL Hans-Georg Barsch, den alle Schorsch nennen. Einen Mitmacher-Aufkleber schenkten sie einer Pflegefachkraft, der es vor Lachen Tränen in die Augen trieb, als sie sie zum Singen eines Rammstein-Lieds aufforderten.


Einen ganz wundervollen Moment erschufen die Clowninnen, als sie mit dem Kufsteinlied sogar einen sonst sehr stillen Bewohner zum Mitsingen brachten. „Das hat mich glatt vom Stuhl gehauen, als ich ihn habe singen sehen“, sagte der PDL Hans-Georg Barsch.


Das Minenspiel ist bei ihrer Arbeit sehr wichtig, daher stellte die IPT den beiden Gesichtsschilder zur Verfügung, die gleichzeitig einen Infektionsschutz für die Bewohner boten. Natürlich konnten die Clowninnen nicht wie gewohnt auf Tuchfühlung mit den Zuschauern gehen. Sie schafften es dennoch, alle Bewohner, deren Angehörige und die Pflegekräfte individuell in ihr Spiel miteinzubeziehen.


Hinter der bunten Schminke, mehreren Lagen an verschiedenfarbigen Strümpfen und Röcken und den roten Nasen verbergen sich die Chanson-Sängerin Silvia Kirchhof „Machnix“ und die Physiotherapeutin Franziska Kirchner „Pünktchen“, die als Klinikclowns Kinder und Erwachsene unter anderem in Kliniken und Seniorenheimen besuchen, um mit ihnen gemeinsam Spaß und Freude zu erleben. 

Die Klinikclowns begeistern die Bewohner und das Pflegeteam in der Schweinfurter Wohngemeinschaft bei ihrem Besuch 2020.

Richtig gut kamen die Luftballons und Seifenblasen an, die sie mithilfe der Luftpumpe befüllten, und den intensivpflegebedürftigen Bewohnern entgegenfliegen ließen.

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